Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation – Welche non-invasiven Behandlungsansätze gibt es?

Ein Wissenschaftsbeitrag aus der PI 1/21. Von Univ.-Prof. Dr. Katrin Bekes, Medizinische Universität Wien.

Quintessenz für das Praxisteam

Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) ist durch Verfärbungen des Schmelzes, eventuell auftretende Schmelzeinbrüche und unter Umständen durch das Vorhandensein von Überempfindlichkeiten gekennzeichnet. Der vorliegende Beitrag soll einen Einblick in das klinische Bild und aktuelle non-invasive Therapieansätze geben.

Zusammenfassung

Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) stellt eine entwicklungsbedingte Erkrankung der Zahnhartsubstanz dar, die abhängig vom Schweregrad mit starken Hypersensibilitäten der betroffenen Zähne einhergehen kann. Betroffene Kinder müssen engmaschig in einem Prophylaxe-Programm betreut werden. Hier werden folgende Maßnahmen empfohlen: regelmäßige Zahnreinigungen und Mundhygieneanleitungen, die Applikation von Fluorid- und CPP-ACP-Präparaten sowie in ausgewählten Fällen auch Fissurenversiegelungen.

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