Frau hat angst vor dem Zahnarzt

Diagnostik der Zahnbehandlungsangst in der zahnärztlichen Praxis

Ein Wissenschaftsbeitrag aus der PI 2/2023 von Christian Späth, Hans Peter Jöhren zur Diagnostik der Zahnbehandlungsangst in der zahnärztlichen Praxis.

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Quintessenz für das Praxisteam

Die Erfassung der Zahnbehandlungsangst bei der Erstanamnese mittels eines Angstfragebogens ermöglicht dem praktisch tätigen Zahnarzt eine individuell auf den Angstpatienten abgestimmte Zahnbehandlung und stellt eine Conditio sine qua non dar (Leitfaden der Bundeszahnärztekammer „Psychologie und Psychosomatik in der Zahnheilkunde“). Das frühzeitige Erkennen und Ernstnehmen der Zahnbehandlungsangst schafft Vertrauen beim Patienten und ermöglicht eine stressfreiere, auf die entsprechend vorliegende Angst (niedrig-, mittel-, hochängstlich) abgestimmte Behandlungsvorbereitung und Durchführung, die je nach Schweregrad variieren kann. Es muss hierbei jedoch berücksichtigt werden, dass sich auch viele Patienten ihrer Angst schämen oder sich dieser Angst nicht wirklich bewusst sind, sodass man neben den Fragebögen auch auf die eigene klinische Erfahrung und Verhaltensbeobachtung setzen sollte. Hinzu kommt, dass viele Angstpatienten sich erst öffnen, wenn der Zahnarzt nicht im Raum ist. Daher ist es wichtig, als Team zu agieren und die Mitarbeiter im Umgang mit Angstpatienten zu schulen, denn so können die wichtigen Informationen aus dem Erstkontakt mit dem Angstpatienten direkt an den Behandler weitergeleitet werden.

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Titelbild: RFBSIP - stock.adobe.com