Prävention und Therapie einer oralen Dysbiose – Teil 2: Methoden und Konzepte

Prävention und Therapie einer oralen Dysbiose – Teil 2: Methoden und Konzepte

Orale Dysbiose – Prävention und Therapie

Zusammenfassung

Eine Dysbiose lässt sich als pathologische Interaktion zwischen Mikrobiom und Wirtsgewebe beschreiben. Die dadurch bedingten oralen Erkrankungen – vor allem Karies und Parodontitis – können durch effektive Mundhygiene und professionelle Entfernung harter und weicher Beläge in vielen Fällen vermieden werden. Bei vorhandenen Allgemeinerkrankungen oder ungünstigem Lebensstil muss zusätzlich das erhöhte individuelle Risiko kontrolliert werden. Dies gelingt durch ein integriertes oralmedizinisches Prophylaxe- und Therapiekonzept, bei Bedarf im interdisziplinären Dialog mit anderen Fachdisziplinen. Schließlich wird die Grundstruktur eines modular aufgebauten, individuell adaptierbaren und wissenschaftlich dokumentierten Konzepts erläutert, das für die Prävention und das Management dysbiosebedingter oraler Erkrankungen entwickelt wurde.

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