Prophylaxe

Mein Praxis-Prophylaxe-Konzept

Dieser Wissenschaftsbeitrag erschien in der prophylaxe impuls 1/2020. Regelmäßig veröffentlichen wir ausgewählte Wissenschaftsbeiträge früherer Jahrgänge online. Sie möchten nicht warten und unsere Beiträge aus Wissenschaft und Praxis sofort erhalten? Klicken Sie hier, um ein Abo abzuschließen. Möchten Sie eine Testausgabe erhalten, so wenden Sie sich bitte an: abo-service@dhug.de.

Zusammenfassung

Im vorliegenden Artikel stelle ich mein Praxis- Prophylaxe-Konzept vor. Diesem Konzept liegt die Recall-Stunde nach Axelsson/ Lindhe zugrunde. Das fast 50 Jahre alte Ablaufprotokoll von Axelsson/Lindhe wurde aufgrund der wissenschaftlichen und technischen Fortschritte – den Empfehlungen der European Federation of Periodontology und den Qualitätsleitlinien in der Präventivzahnmedizin der Schweizerischen Zahnärzte- Gesellschaft (SSO) und unserer Praxisphilosophie – neu definiert.

Mit diesem neuen Ablaufprotokoll bieten wir unseren Patienten eine standardisierte, systematische, moderne und qualitativ hochwertige Prophylaxe. Neben diesem hohen Standard im Bereich der Struktur- und Prozess- Qualität in der Prophylaxe ist es gelungen, eine hohe Patientenzufriedenheit (Ergebnis- Qualität) für unser Praxis-Prophylaxe- Konzept zu erreichen.

Von Dr. Nadine Strafela-Bastendorf und Dr. Klaus-Dieter Bastendorf. (mehr über die Autoren)

Mit dem vorliegenden Beitrag hat die Autorengruppe Strafela-Bastendorf und Bastendorf den auf dem 1. Deutschen Präventionskongress der Deutschen Gesellschaft für Präventivzahnmedizin (DGPZM) vergebenen geteilten 1. Platz des Praktikerpreises gewonnen. Wir freuen uns, dass wir den Preisträger-Beitrag hier veröffentlichen dürfen.

Quintessenz für das Praxisteam

Dem Praxis-Prophylaxe-Konzept liegt die Recall-Studie von Axelsson/Lindhe zugrunde. Das alte Ablaufprotokoll wurde neu definiert und als „4xP, 1xE“ Praxisphilosophie zusammenfasst.

Einleitung

Mein Weg in die Selbstständigkeit (eigene Praxis) war geprägt von meinen Assistenzzeiten. Nach dem Staatsexamen an der Universität Ulm im Jahre 2006 war ich von 2006 bis 2008 Ausbildungsassistentin bei Prof. Dr. Einwag am Zahnmedizinischen Fortbildungszentrum der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg. Von 2008 bis 2011 arbeitete ich als Ausbildungsassistentin und angestellte Zahnärztin in der Praxis meines Vaters (Dr. K.-D. Bastendorf). Nach einer kurzen Auszeit (2011-2013) wegen der Geburt meiner Kinder, wagte ich Ende 2013 den Weg in die Selbstständigkeit. Ich konnte meine Praxis in den alten Räumen meines Vaters neu einrichten. Da es die Praxis meines Vaters aufgrund seines Ruhestands (seit Ende 2011) nicht mehr gab, war mein Start in die Selbstständigkeit mit einem Neustart zu vergleichen. Entsprechend meiner Ausbildung und meinen eigenen Vorstellungen von Zahnmedizin stand die Prophylaxe von Beginn an im Mittelpunkt meiner Praxistätigkeit. Meine Praxisziele bzw. Träume, die ich vor dem Start in meiner Praxisphilosophie als „4xP, 1xE“ zusammenfasste, waren:

  • Prevention“: Prävention steht vor Restauration. Das heißt, dass langfristig die kurative Zahnmedizin durch die präventive Zahnmedizin (ich will meinen Patienten die aktuell beste Prophylaxe bieten) ersetzt wird. Mein Traum ist es, in meiner Praxis zu arbeiten, ohne kurative Eingriffe vornehmen zu müssen.
  • Prediction“: Diese Ziele sollten mit einer hohen Wahrscheinlichkeit vorhersagbar sein. Sie sind nur mit einem Team zu erreichen, das sich mit meiner Philosophie der Zahnmedizin identifiziert, das gut ausgebildet, fortgebildet und motiviert ist.
  • Personalization“: Ich will meinen Patienten die für sie individuell beste Prophylaxe bieten.
  • Participatory“: Aus Sicht meiner Patienten heißt das, dass auch sie in die Zielerreichung eingebunden werden müssen. Prophylaxe kann nur erfolgreich sein, wenn Patienten und das Praxis-Team zusammenarbeiten.
  • Ethik“: Aus der finanziellen Sicht bedeutet das, dass ich lieber Geld mit der Gesundheit meiner Patienten verdienen möchte, als mit deren Erkrankungen.

    Geschichte der Praxis-Prophylaxe

    Basis für meine Familien-Prophylaxe-Pra- xis waren die Arbeiten von Axelsson und Lindhe (Abb. 1) und die Integration der Prophylaxe in den Praxisalltag durch meinen Vater. Mein Vater hatte das Konzept von Axelsson und Lindhe (1-3) bereits 1979 bis 1985 mehr oder weniger 1:1 in seine Praxis integriert. In den folgenden Jahren und Jahrzehnten wurde dieses Konzept von ihm immer wieder dem wissenschaftlichen und technischen Fortschritt entsprechend angepasst (4).

    In den Jahren 2011 bis 2013 (Lücke durch Ruhestand meines Vaters, keine Änderungen des Ablaufprotokolls) gab es erheblich neue wissenschaftliche Erkenntnisse und technische Fortschritte, die ich zum Start in die eigene Prophylaxe-Praxis in das Ablaufprotokoll integriert habe. In dieses neue Konzept wurden auch die Qualitätsleitlinien für Präventivzahnmedizin der Schweizerischen Zahnärzte-Gesellschaft (SSO) eingearbeitet (5) und es erfolgte eine Orientierung an den Empfehlungen der European Federation of Periodontology von 2014 (6). Für die Vorbereitung unseres Teams auf den Praxisstart haben wir uns drei Monate Zeit genommen. In dieser Zeit wurde auch unser sogenanntes „duales System“ ausgearbeitet. Alle Informationen, die Patienten von uns erhalten, werden ihnen schriftlich in Form von Flyern mitgegeben (Abb. 2).

      Mein aktuelles Praxis-Prophylaxe-Konzept

      Basierend auf der Vorarbeit meines Vaters und entsprechend meiner Ausbildung wurde das Konzept erneut überarbeitet und angepasst. Das neue Ablaufprotokoll, die „Guided Biofilm Therapy®“ (GBT), wurde zusammen mit der Firma EMS in Nyon, der Swiss Dental Akademie (SDA) – das ist die Fortbildungsgesellschaft der Firma EMS –, mit Hochschulen v. a. der Universität Brescia (Prof. M. Mensi) und Praktikern erarbeitet (Abb. 3). Unter Berücksichtigung der neuesten Literatur zum Biofilmmanagement und der sich abzeichnenden technischen Fortschritte zum erfolgreichen Biofilmmanagement, v. a. den Fortschritten in der AirFlow-Technologie mit gering abrasiven Pulvern, wurde die Vorgehensweise in der Erhaltungstherapie nach folgenden Kriterien neu definiert:

      • Effektivste Reinigungsleistung
      • Maximale Substanzschonung
      • Maximaler Patienten-Komfort
      • Maximaler Behandler-Komfort einschließlich vereinfachter Instrumentenwiederaufbereitung.

       

        Die einzelnen Schritte der Guided Biofilm Therapy®

        Bei der GBT® handelt es sich um ein systematisches, standardisiertes Ablaufprotokoll auf der Basis der „Recall-Stunde Axelsson/Lindhe“ (1-3). bestehend aus acht Schritten (Modulen). Die GBT® ist sowohl bei Neu- patienten als auch bei Patienten in der Erhaltungstherapie einsetzbar. Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf die Erhaltungstherapie. Die Module sind entsprechend der altersspezifischen, risikoorientierten Diagnose individuell anwendbar. Die neuen Schritte (Veränderungen gegenüber der Recall-Stunde von Axelsson/Lindhe) sind fett gekennzeichnet:

        Die Behandlung beginnt mit der Begrüßung des Patienten und dem Infektionsschutz für unsere Mitarbeiter. Vor jeder Behandlung lassen wir unsere Patienten mit einer 0,2%igen CHX-Lösung spülen. Dadurch ist eine Keimreduktion im Aerosol um ca. 60 % möglich (7).

        1. Reevaluation der relevanten PA- und Kariesbefunde einschließlich einer schriftlichen Bestätigung der Wiederholungsanamnese. Der Plaque-Index wird erst nach dem Anfärben erhoben. Wir arbeiten in unserer Praxis mit dem PARO-Status und einem individuellen Bogen zur Erfassung des allgemeinen Karies-Risikos. Dieser Erfassungsbogen wurde an der Universität Bern aufgrund unserer früher verwendeten Software „Dentodine“ erarbeitet.
        2. Anfärben des supragingivalen Biofilms, um einen exakten Plaque-Index zu erstellen, um die Patienten zur gezielten Verbesserung der häuslichen Mundhygiene zu motivieren und um Bio- film professionell ebenfalls gezielt (geführt) zu entfernen. Supragingivaler Biofilm wird nur entfernt, wo er durch Anfärben sichtbar gemacht wurde (1, 2, 8-10).
        3. Reinformation, Reinstruktion und Remotivierung der Patienten zur individuellen häuslichen Mundhygiene mit Hilfe von Anfärben und unserem dualen System, d. h., dass alles, was wir mit unseren Patienten kommunizieren, wir ihnen nochmals schriftlich mitgeben. Auch speichern wir unsere Mundhygiene- Empfehlungen, um die Reinformation und Remotivierung gezielt auf Basis der alten Informationen durchführen zu können.
        4. Da Biofilme heute eindeutig als Hauptursache der häufigsten Zahnerkrankungen feststehen, beginnen wir mit der Feinreinigung, der subgingivalen und supragingivalen Biofilmentfernung. Wir arbeiten ausschließlich mit der Airflow-Technik und Erythritol- Pulver. Nur in seltenen Fällen bei extrem starken Verfärbungen wen- den wir Natriumhydrogenkarbonat-Pulver an. Wichtig ist aber, immer zuerst eine Biofilmentfernung mit Plus-Pulver durchzuführen, um sicher zu sein, dass das Natriumhydrogenkarbonat-Pulver nur auf gesundem Schmelz angewendet wird (11-15).
        5. In tiefen Resttaschen >4 mm kommt ein spezielles Handstück (PerioFlow®) mit einer tiefenmarkierten Nozzle und Plus-Pulver® zum Einsatz (16, 17).
        6. Dann folgt die Grobreinigung, die gezielte supragingivale und subgingivale Zahnsteinentfernung. Hier steht die Substanzschonung ganz stark im Vordergrund, d. h., dass wir supragingivalen Zahnstein nur entfernen, wo wirklich Zahnstein ist (wo wir Zahnstein sehen!). Subgingival orientieren wir uns an unseren PA-Befunden und an unseren Tastsonden-Befunden (Hu Friedy explorer 11/12) (wo wir Zahnstein fühlen!). Wir arbeiten mit piezo-keramischem Ultraschall wegen der besonders substanzschonenden parallelen Bewegungsrichtung (Piezon®/PS-Spitze ®) (18-20).
        7. Die Qualitätskontrolle erfolgt durch die Mitarbeiter im Sinne einer Selbstkontrolle. Dann erfolgen die Abschlussuntersuchung und die abschließende Diagnose (Risikobestimmung) durch den Zahnarzt aufgrund der gesammelten Befunde. In unserer Praxis erfolgt jetzt auch die zahnbezogene Abschlussuntersuchung der Zahnhartsubstanzen nach dem „International Caries Detec- tion and Assessment System“ (ICDAS) und die entsprechende Dokumentation. Diese Untersuchung setzt eine perfekter Zahnreinigung voraus (21). Den Abschluss bilden chemisch unterstützende Maßnahmen (z. B. Fluoridierung).
        8. Zum Schluss wird ein neuer Recall- Termin aufgrund der erfolgten PA- und Karies-Risiko-Bestimmung (Punkt 7) vereinbart.

        Patientenzufriedenheit

        Jede Fokussierung einer Praxis auf einen individuellen Schwerpunkt führt zu einer Selektion der Klientel. Dies gilt in besonderem Maße beim Schwerpunkt Prophylaxe, den ich für meine Praxis gewählt habe. Die Ergebnisse der Befragung zur Patientenzufriedenheit betreffen wie oben erwähnt ein selektives Klientel, das über einen langen Zeitraum präventiv betreut wird und somit nicht repräsentativ ist.

        Mit meinem oben beschriebenen Praxis- Prophylaxe-Konzept der Guided Biofilm Therapy® (GBT®) ist es mir gelungen, durch die Anpassung an die wissenschaftlichen Erkenntnisse und den technischen Fortschritt einen hohen Standard im Bereich der Struktur- und Prozess-Qualität zu erreichen. Daneben spielt die Patientenzufriedenheit (Ergebnis-Qualität) eine sehr große Rolle für den Erfolg der Praxis. Er korreliert stark mit der langfristigen Patienten-Bindung. Um die Zufriedenheit unserer Patienten mit der Umstellung auf die Guided Biofilm Therapy® (GBT®) zu erfahren, wurde ein Fragebogen er- arbeitet. Dieser Fragebogen wurde in den ersten drei Monaten 2019 nur an 50 Patienten ausgehändigt, die alle bereits bei meinem Vater in die Prophylaxe eingebunden waren. Die einzelnen Ergebnisse werden später in einer Arbeit über die Qualität in der Prophylaxe veröffentlicht. Das wichtigste Ergebnis der Patientenbefragung ist die Antwort auf Frage 7: Wie haben Sie die Behandlung mit dieser neuen Methode im Vergleich zu den früheren Methoden wahrgenommen? Die Aussage war eindeutig. Alle 50 befragten Patienten gaben an, dass sie die Behandlung als besser empfanden (Abb. 4).

          Schlussfolgerung

          Von meinem Traum bin ich noch weit entfernt. Der eingeschlagene Weg mit einem systematischen, standardisierten Ablaufprotokoll in der Prophylaxe ist für mich, meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie meine Patienten dennoch ein großer Schritt in die von mir gewünschte Richtung. Mein Team und ich sind überzeugt, dass unsere „4xP, 1xE“-Philosophie und unser Ablaufprotokoll den richtigen Weg zeigen, um auch in Zukunft sowohl fachlich als auch finanziell unsere Praxis gemeinsam mit unseren treuen Patienten weiterhin erfolgreich zu gestalten.

          Interessenkonflikt

          N. Strafela-Bastendorf gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht. K.-D. Bastendorf hält Vorträge für die Fa. EMS, für die er Honorare bezieht.

          Die Autoren

          Dr. Nadine Strafela-Bastendorf
          Dr. Klaus-Dieter Bastendorf

          Familienzahnarztpraxis
          Gairenstr. 6
          73054 Eislingen
          E-Mail: praxis@strafela-bastendorf.de

          Literaturverzeichnis

          • 1. Axelsson P, Lindhe J. The effect of a preventive programme on dental plaque, gingivitis and caries on schoolchildren. J Clin Periodontol. 1974;1:126-38.
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